Werkzeug- / Flächenbeheizung Keramik
Allgemeines
Flach- und Rahmenheizkörper dienen in erster Linie der Beheizung von Werkzeugen im gewerblichen Bereich, insbesondere bei Werkzeugen der Kunststoffverarbeitung. Darüber hinaus können mit ihnen auch alle metallischen Behälter und Wannen mit ebenen Außenflächen, deren Einsatz im gewerblichen Bereich liegt, erwärmt werden.
Technische Daten
Je nach Anwendungsfall unterscheiden wir zwei Typen:
Typ | Betriebstemperatur max. in °C | Belastung max. in W/cm2 |
HFLH (Keramik) | 450 | 7 |
HRAK (Keramik) | 450 | 7 |
Es sind grundsätzlich nach Absprache und Klärung aller technischen Details individuelle Kundenanforderungen in Bezug auf Material, Abmessungen und elektrischer Parameter realisierbar.
Einbau und Inbetriebnahme
Bei der Montage ist eine Deformation des Heizelements zu vermeiden. Schwierige Montagebedingungen sollten schon bei der Konstruktion berücksichtigt werden. Die Heizelemente dürfen nur mit einer geeigneten Temperaturregelung betrieben werden. Folgende Punkte sind zu beachten:
Flachheizkörper:
Das Heizelement muss formschlüssig auf den zu beheizenden Zylinder aufgespannt werden und zwar in der Weise, dass das Heizelement und die zu beheizende Oberfläche fest miteinander verbunden sind. Dies geschieht durch Schraubverbindungen. Die Schrauben M6 sollen bei Mikanit-Heizkörpern mit 6 Nm und bei Keramik-Heizungen mit maximal 4 Nm angezogen werden.
Rahmenheizkörper:
Der Rahmenheizkörper muss formschlüssig auf den zu beheizenden Werkzeug aufgespannt werden und zwar in der Weise, dass die Heizung und die zu beheizende Oberfläche fest miteinander verbunden sind. Dies geschieht mit den mitgelieferten Stahl-Druckplatten
Für alle drei Typen gilt:
Grundsätzlich sollte jedoch darauf geachtet werden, dass keine mechanischen Beschädigungen an den Metallteilen oder der Verdrahtung auftreten können.
Bei nicht formschlüssiger Verbindung kann das Heizelement durch Überhitzung zerstört werden.
Das Heizelement darf erst nach vollständiger Montage in Betrieb genommen werden. Während der erstmaligen Inbetriebnahme bis zum erreichen der Betriebstemperatur ist in mehreren zeitlichen Abständen der feste Sitz des Heizelementes zu überprüfen. Gegebenfalls sind die Spannschrauben mit 3 bis 3,5 Nm nachzuziehen.
Lagerung
Das Heizelement muss trocken und staubfrei gelagert werden. Bei zu feuchter Lagerung kann das verwendete Isoliermaterial Feuchtigkeit aufnehmen und es besteht die Gefahr eines Kurzschlusses.
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